a) Location
Sei Dir schon vorher bewußt wo Du Deine Aufnahmen machen willst und was Du darstellen möchtest. Wähle für den Beginn Deiner ersten Testaufnahmen ein einfaches Wohnzimmer bevor Du eine Außenaufnahme wagst, da Du erst einmal mit Deiner Ausrüstung klar kommen mußt. In diesem Tutorial habe ich bewußt die allereinfachste Möglichkeit herangezogen. D.h. also, das fertig produzierte Endbild soll die aufgenommene Umgebung und ein 3D Objekt darstellen.
b) Der Weißabgleich
Bevor Du überhaupt Deine ersten Fotos knippst, solltest Du unbedingt einen sogenannten Weißabgleich mit Deiner Kamra vornehmen. Dies sollte in Deinem Handbuch Deiner Kamera beschrieben sein, wie Du diesen in Deinen Einstellungen durchführen und benutzerdefinert speichern kannst. Verwende dafür die weisse Tafel.
c) Aufstellen und Einrichten von Stativen, Kugeln und Kamerawinkeln
Die Kamera wird auf das dafür vorgesehene Kamerastativ befestigt. Auf gleicher Höhe und in ca. 1m Abstand wird das Stativ für die spiegelnde, silberne Reflektionskugel aufgestellt. Die Kamera ist somit frontal auf die Kugel gerichtet. Nun ist es wichtig, das Bild derart einzufangen, dass die Kugel fast alles ausfüllt. Zu bachten gilt, dass die Kugel jedoch zur Gänze auf dem Bild ist. Richte danach den Zoom Deines Objektivs. Schließe Deinen Fernauslöser an (wenn vorhanden) oder steuere Deinen Auslöser per Fernbedienungssoftware über Deinen Laptop (wenn möglich). Nun vergewissere Dich, dass Du ein Testbild fotografierst, bei der Du die Automatik Deiner Kamera eingeschaltet hast. Dadruch kannst Du klar erkennen ob die Kugel auch wirklich zur Gänze im Bild fotografiert wurde und 100% scharf ist.
Wenn diese Aufnahme gelungen ist, wähle auf Deiner Kamera die größte und beste Bildauflösung die möglich ist. Nun stelle Deine Kamera auf Manuell und wähle händisch für jedes Bild das Du fotografierst eine seperate Verschlußzeit. Die Grundlagen des Fotografierens sollten Dir dabei bewußt sein. Je länger die Verschlußzeit ist, desto mehr Licht dringt auf das Bild ein und desto heller wird es. Dabei besteht die Gefahr, dass das Bild bei einer lang andauernden Verschlußzeit "verwackelt" wird. Natürlich ist die Verschlußzeit in Abhängigkeit zur Blende zu sehen, die sozusagen die Größe bzw. Dimension des lichtdurchlässigen Lochs im Objektiv definiert.
Beim Fotografieren solltest Du mit 6 bis 8 Bildern für Dein HDRI auslangen finden. Was bedeutet dies nun in der Praxis ? Fotografiere Dein 1.Bild mit einer sehr langen Verschlußzeit, als Beispiel 10 Sekunden. Du wirst sehen, dass das Bild exrem hell sein wird. Du sollst aber auch wissen, dass gerade ein gutes HDR-Image das Lichtspektrum von der totalen Unterbelichtung bis hin zur extremen Überbelichtung festhält. Also laß Dich nicht davon abschrecken, dass das Bild derart überbelichtet ist, das ist in Ordnung. Wichtig sind nun die Zeitabstände, in der Du Deine Folgen fotografierst. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Du sehr gute Ergebnisse bekommst, wenn Du die Verschlußzeit in Vierer-Schritten veränderst. Also 1. Bildaufnahme mit 10 Sekunden Verschlußzeit, 2. Bildaufnahme um 4 Verschlußzeiten Deiner Kamera kürzer. In unserem Falle waren es dann exakt 4 Sekunden. Hier die Aufstellung der Verschlusszeiten und die dazugehörigen Bildergebnisse.
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13mm
F 4.5
1/1250 |
13mm
F 4.5
1/80 |
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13mm
F 4.5
1/500 |
13mm
F 4.5
1/30 |
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13mm
F 4.5
1/200 |
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13mm
F 4.5
1/13 |
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